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Noch anderthalb Wochen – und plötzlich wird’s konkret

Samstag, Sonne, halbwegs gute Laune. Und dieses Gefühl, dass da etwas näher rückt. Noch gut anderthalb Wochen bis zum Abflug nach Japan – klingt nach viel Zeit, ist es aber nicht. Zumindest nicht, wenn man anfängt, sich um den ganzen Technik- und Kamera-Kram zu kümmern.


Heute war so ein typischer „Ich fang schon mal an“-Tag. Nichts Spektakuläres, aber genau die Sorte Tag, die am Ende darüber entscheidet, ob man entspannt losfliegt oder hektisch am Flughafen noch irgendwas googelt.


## Technikmodus: an


Ich habe angefangen, meine Ausrüstung zusammenzuziehen. Kamera, Zubehör, das übliche Gedöns. Nichts davon ist neu, aber plötzlich wirkt alles wichtiger. Akkus laden ist nicht mehr „mach ich irgendwann“, sondern eher „mach das jetzt, sonst ärgerst du dich später“.


Es ist auch interessant, wie viel Zeug sich über die Zeit ansammelt. Und wie wenig man am Ende wirklich braucht. Aber das ist eine Erkenntnis, die man jedes Mal aufs Neue ignoriert.


## eSIM: läuft


Ein Punkt, den ich heute direkt abgehakt habe: eSIM für Japan.


Ich habe mir bei Airalo eine geholt und direkt aktiviert. Sollte also alles sauber laufen, sobald wir in Tokio landen. Kein Rumgefummel mit physischen Karten, kein Stress am Flughafen. So zumindest der Plan.


Das Einzige, was ich dann noch machen muss: Roaming von der Telekom-Karte aus. Klingt simpel, ist aber genau die Art von Detail, das man gerne vergisst – und dann später teuer bezahlt. Also besser jetzt schon im Hinterkopf behalten.


## Kein Highlight ist auch ein Highlight


Wenn ich ehrlich bin: Es gab heute kein echtes Highlight.


Ich war zu Hause, habe ein bisschen vorbereitet, ein bisschen organisiert. Kein großes Kino. Aber genau das ist gerade völlig okay. Diese ruhigen Tage davor gehören irgendwie dazu.


Das ist so die Phase, in der die Reise noch nicht wirklich „real“ ist, aber auch nicht mehr weit weg. Irgendwo dazwischen.


## Ernährung, Disziplin und der gute Vorsatz


Nebenbei läuft seit drei Wochen meine kleine Ernährungsumstellung.


Weniger Süßigkeiten, mehr Obst, mehr Eiweiß. Dazu ein- bis zweimal die Woche Sport. Nichts Radikales, aber konsequent genug, dass man es merkt.


Hat natürlich auch einen ganz pragmatischen Hintergrund: Ich will halbwegs fit in den Urlaub starten. Gerade bei so einer Reise mit viel Laufen, Erkunden und wahrscheinlich auch wenig Schlaf schadet das nicht.


Und ja – ein bisschen Disziplin jetzt macht das Leben später angenehmer. Zumindest rede ich mir das ein, wenn ich an der Schokolade vorbeigehe.


## Zwischen Vorfreude und Vorbereitung


Unterm Strich war das heute einer dieser unspektakulären, aber wichtigen Tage.


Kein Abenteuer, keine Story für die Enkel. Aber ein weiterer Schritt Richtung Abflug. Und das merkt man inzwischen ziemlich deutlich.


Die Liste im Kopf wird kürzer, die Vorfreude dafür langsam größer.


Japan, wir kommen. Bald.

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