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Es werden Posts vom April, 2026 angezeigt.

Wenn der Flug einfach verschwindet

Man denkt ja, so eine Flugbuchung ist eine ziemlich stabile Sache. Ist sie offenbar nicht. Heute hat sich unser Flug von Frankfurt nach Tokio einfach mal kurz verabschiedet. Weg. Nicht mehr da. Als hätte jemand im Hintergrund auf „löschen“ gedrückt und gehofft, es merkt keiner. ## Kurz vorm Puls 180 Die Stimmung? Sagen wir mal so: angespannt trifft es ziemlich gut. Und zwar so angespannt, dass man jedes kleine Detail plötzlich dreimal prüft, obwohl man eigentlich gar nichts prüfen kann. Das Problem: Ich hatte den Flug nicht selbst gebucht. Also erstmal Stillstand. Du sitzt da, siehst, dass etwas nicht stimmt, und kannst exakt nichts tun. Großartig. ## Hotline-Roulette Zum Glück hat Thomas dann bei Expedia angerufen. Was genau da im Hintergrund passiert ist – keine Ahnung. Vermutlich eine Mischung aus Warteschleife, Erklärungen und leichtem Verzweiflungsdruck. Aber: Am Ende wurde alles wieder geradegezogen. Der Flug war wieder da. Existierte wieder. Immerhin. ## Der nächste Nackenschlag...

Noch anderthalb Wochen – und plötzlich wird’s konkret

Samstag, Sonne, halbwegs gute Laune. Und dieses Gefühl, dass da etwas näher rückt. Noch gut anderthalb Wochen bis zum Abflug nach Japan – klingt nach viel Zeit, ist es aber nicht. Zumindest nicht, wenn man anfängt, sich um den ganzen Technik- und Kamera-Kram zu kümmern. Heute war so ein typischer „Ich fang schon mal an“-Tag. Nichts Spektakuläres, aber genau die Sorte Tag, die am Ende darüber entscheidet, ob man entspannt losfliegt oder hektisch am Flughafen noch irgendwas googelt. ## Technikmodus: an Ich habe angefangen, meine Ausrüstung zusammenzuziehen. Kamera, Zubehör, das übliche Gedöns. Nichts davon ist neu, aber plötzlich wirkt alles wichtiger. Akkus laden ist nicht mehr „mach ich irgendwann“, sondern eher „mach das jetzt, sonst ärgerst du dich später“. Es ist auch interessant, wie viel Zeug sich über die Zeit ansammelt. Und wie wenig man am Ende wirklich braucht. Aber das ist eine Erkenntnis, die man jedes Mal aufs Neue ignoriert. ## eSIM: läuft Ein Punkt, den ich heute direkt a...

Fotos

Mount Fuji Tokyo Sky Tree Tokyo Station  Chūreitō Pagode

Mein Handy ist bereit für Japan. Ich eher so mittel.

Es gibt diesen Punkt vor einer Reise, da merkt man: Jetzt wird’s ernst. Nicht, weil man innerlich völlig ruhig und vorbereitet wäre. Das wäre ja auch verdächtig. Sondern weil das Handy plötzlich aussieht, als hätte es längst den Wohnsitz nach Japan verlegt. Suica ist aktiviert. Das Visa mit QR-Code ist fertig. Auf dem iPhone tummeln sich Airalo, Klook, Taxi Go, Payke, ecbo cloak, Google Translate und vermutlich noch ein paar andere Apps, die alle sehr entschlossen wirken. Ich selbst dagegen bin irgendwo zwischen Vorfreude, leichtem Kontrollzwang und dem Gedanken: Vielleicht sollte ich langsam mal an den Koffer denken. Früher brauchte man einen Reiseführer. Heute braucht man 14 Apps und Nerven. Ich will nicht nostalgisch klingen, aber früher war Reisen einfacher. Da hatte man einen Ausdruck, einen Stadtplan und eine grob optimistische Grundeinstellung. Heute braucht man für jede Lebenslage eine App. Eine fürs Internet. Eine für Tickets. Eine für Gepäck. Eine zum Übersetzen. Eine, d...

Japan 2026 wird plötzlich echt

Es ist wirklich passiert: Die Flüge sind gebucht. Und zwar trotz eines kleinen Lufthansa-Durcheinanders, das zwischendurch kurz nach „na super, das fängt ja gut an“ aussah. Am Ende steht aber genau das da, was ich seit Monaten im Kopf hatte: Japan. Und dann auch noch Business Class. Ganz ehrlich: Das ist schon ziemlich nah an once in a lifetime . Seit November steht das Thema im Raum, und trotzdem ging die Zeit seit der Flugbuchung absurd schnell vorbei. Erst plant man monatelang, klickt sich durch Hotels, Karten und Apps, und plötzlich denkt man ernsthaft ans Kofferpacken. Tja. Jetzt wird’s langsam spannend. Flüge fix, Puls leicht erhöht Mit den Flügen steht das Grundgerüst der Reise. Das allein fühlt sich schon gut an. Noch besser fühlt sich an, dass wir Business Class fliegen werden. Das ist so eine Sache, die man sich lange vorstellt, fast schon ein bisschen zu groß findet – und dann bucht man es tatsächlich. Klar, das Ganze lief nicht komplett geschniegelt und störungsfrei. Lu...