Nur noch einmal schlafen Der Tag vor der Abreise hat ja immer so eine eigene Spannung. Nicht mehr richtig Alltag, aber auch noch nicht Urlaub. Irgendwo dazwischen. Heute schon frei gehabt – und das war auch nötig. Die Stimmung? Gut. Ein bisschen kribbelig. Morgen geht’s los. ## Abhaken statt Hektik Ich habe den Tag ziemlich effizient runtergespielt. Gepackt, alles durchgecheckt, nochmal in den Koffer geschaut, wieder zugemacht, wieder aufgemacht – das übliche Ritual. Nebenbei noch den Rasen gemäht. Warum auch nicht. Wenn man schon wegfährt, soll es ja wenigstens so aussehen, als hätte man sein Leben im Griff. Und die Wohnung? Auf Vordermann gebracht. Dieses leicht absurde Bedürfnis, vor einer Reise alles geschniegelt zu hinterlassen. Als würde man sich selbst beweisen wollen, dass man zurückkommen darf. ## Der mentale Schalter Irgendwann am Nachmittag war dann dieser Moment: Alles erledigt. Nichts mehr offen. Kein „ach, das musst du noch schnell machen“. Und genau da passiert’s. Der ...
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