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Nur noch einmal schlafen

Nur noch einmal schlafen

Der Tag vor der Abreise hat ja immer so eine eigene Spannung. Nicht mehr richtig Alltag, aber auch noch nicht Urlaub. Irgendwo dazwischen. Heute schon frei gehabt – und das war auch nötig.

Die Stimmung? Gut. Ein bisschen kribbelig. Morgen geht’s los.

## Abhaken statt Hektik

Ich habe den Tag ziemlich effizient runtergespielt. Gepackt, alles durchgecheckt, nochmal in den Koffer geschaut, wieder zugemacht, wieder aufgemacht – das übliche Ritual.

Nebenbei noch den Rasen gemäht. Warum auch nicht. Wenn man schon wegfährt, soll es ja wenigstens so aussehen, als hätte man sein Leben im Griff.

Und die Wohnung? Auf Vordermann gebracht. Dieses leicht absurde Bedürfnis, vor einer Reise alles geschniegelt zu hinterlassen. Als würde man sich selbst beweisen wollen, dass man zurückkommen darf.

## Der mentale Schalter

Irgendwann am Nachmittag war dann dieser Moment: Alles erledigt. Nichts mehr offen. Kein „ach, das musst du noch schnell machen“.

Und genau da passiert’s. Der Kopf schaltet langsam um.

Nicht mehr „hast du alles?“, sondern eher „jetzt kann’s losgehen“.

## Kleine Disziplin, große Wirkung

Was ich ziemlich konsequent durchgezogen habe die letzten Wochen: Ernährung umgestellt. Und tatsächlich – fünf Kilo runter. Fühlt sich gut an. Nicht spektakulär, aber spürbar.

Heute auch wieder sauber geblieben. Kein Ausrutscher, kein „ach komm, heute ist egal“.

Wobei… ehrlich gesagt ist klar: In Japan wird das erstmal pausiert. Nicht komplett eskalieren, aber da will ich mich jetzt auch nicht zum Kalorienzähler machen. Das wäre einfach albern.

## Der Blick nach vorne

Viel mehr ist heute gar nicht passiert. Und das ist völlig okay so.

Das hier ist so ein klassischer Übergangstag. Nichts Weltbewegendes, aber wichtig. Alles sortiert, alles bereit.

Und morgen dann der Sprung.


## Und jetzt?

Jetzt ist es eigentlich ganz einfach: Noch einmal schlafen.


Und dann geht’s los.

Japan, wir kommen.

sayōnara

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