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Japan 2026 wird plötzlich echt

Es ist wirklich passiert: Die Flüge sind gebucht. Und zwar trotz eines kleinen Lufthansa-Durcheinanders, das zwischendurch kurz nach „na super, das fängt ja gut an“ aussah. Am Ende steht aber genau das da, was ich seit Monaten im Kopf hatte: Japan. Und dann auch noch Business Class. Ganz ehrlich: Das ist schon ziemlich nah an once in a lifetime.

Seit November steht das Thema im Raum, und trotzdem ging die Zeit seit der Flugbuchung absurd schnell vorbei. Erst plant man monatelang, klickt sich durch Hotels, Karten und Apps, und plötzlich denkt man ernsthaft ans Kofferpacken. Tja. Jetzt wird’s langsam spannend.

Flüge fix, Puls leicht erhöht

Mit den Flügen steht das Grundgerüst der Reise. Das allein fühlt sich schon gut an. Noch besser fühlt sich an, dass wir Business Class fliegen werden. Das ist so eine Sache, die man sich lange vorstellt, fast schon ein bisschen zu groß findet – und dann bucht man es tatsächlich.

Klar, das Ganze lief nicht komplett geschniegelt und störungsfrei. Lufthansa hat da ein bisschen Unruhe reingebracht. Aber gut, offenbar gehört bei großen Reisen immer ein kleiner organisatorischer Stolperstein dazu, damit man später sagen kann: lief doch erstaunlich gut.

Unterm Strich zählt: Japan steht. Nicht theoretisch. Nicht als Browser-Tab. Sondern richtig.

Die Route steht. Fast jedenfalls.

Hotels sind ebenfalls gebucht, und die Strecke liest sich jetzt schon ziemlich gut: Tokyo, Hakone, Kyoto, Hiroshima, Himeji und Osaka. Allein diese Liste macht schon Lust, sofort loszufliegen.

Ganz fertig sind wir trotzdem noch nicht. Während der Reise müssen wir noch vier Tage rund um Tokyo festzurren. Also ist das Projekt noch nicht komplett „Deckel drauf“. Eher so: sehr weit fortgeschritten, aber mit bewusst offener Flanke. Ist vielleicht auch ganz gut. Dann bleibt noch ein kleiner Rest Abenteuer übrig und nicht alles wirkt durchoptimiert wie ein M365-Projekt auf Steroiden.

Tickets, Zeitfenster und der ganz normale Buchungswahnsinn

Ein paar wichtige Dinge sind schon sauber eingetütet: teamLab, Skytree und Shibuya Sky sind gebucht. Das beruhigt mich ehrlich gesagt mehr, als es vermutlich sollte. Aber wer schon mal bei beliebten Spots auf „später buchen wir noch“ gesetzt hat, weiß: Das ist oft nur ein anderes Wort für Pech. Ich sage nur San Francisco und Alcatraz.

Beim Sumo-Turnier läuft es dagegen noch auf die klassische Variante hinaus: Samstag Nacht wach bleiben und buchen, sobald der Verkauf öffnet. Klingt völlig vernünftig, wenn man tief genug im Japan-Planungsmodus drin ist. Von außen betrachtet wahrscheinlich weniger.

Aber genau das ist gerade der Zustand: Vieles ist erledigt, ein paar Sachen sind noch offen, und genau diese Mischung macht die Vorfreude inzwischen ziemlich real.

Digital schon halb in Japan

Was erstaunlich befriedigend ist: Ein Teil der Reise steckt schon im Handy. Visa inklusive QR-Code: fertig. Suica auf dem Handy aktiviert: läuft. Das fühlt sich irgendwie nach „ok, wir meinen es jetzt ernst“ an.

Bei der eSIM sind wir noch nicht ganz durch, aber auch das wird. Immerhin ist der digitale Werkzeugkasten schon gut gefüllt: Airalo, Klook, Taxi Go, Payke, ecbo cloak, Google Translate und noch einiges mehr. Ich mag solche Momente. Früher hatte man Ausdrucke, Zettelwirtschaft und einen Stadtplan, der nach zwei Tagen aussah wie ein Unfall. Heute hat man Apps. Sehr viele Apps.

Ob das alles am Ende elegant und reibungslos funktioniert? Keine Ahnung. Aber es sieht zumindest schon mal professionell aus.

Vorfreude schlägt Planung

Gerade kippt das Ganze von „wir organisieren eine Reise“ zu „wir fahren da bald wirklich hin“. Das ist nochmal etwas anderes. Vorfreude ist jetzt nicht mehr nur Theorie, sondern ziemlich konkret.

Langsam kreisen die Gedanken nicht mehr nur um Buchungsportale und Zeitfenster, sondern auch um ganz banale Dinge: Was nehmen wir mit? Was brauchen wir wirklich? Was schleppen wir völlig unnötig durch Japan, nur um es dann nicht einmal anzufassen? Auch so ein Klassiker.

Aber ja: Die Vorfreude ist da. Deutlich sogar. Und vielleicht ist genau das die schönste Phase direkt vor der Reise – wenn schon vieles steht, aber noch genug offen ist, damit sich alles nicht nach Checkliste anfühlt, sondern nach echtem Aufbruch.

Jetzt bitte einfach Mai werden

Noch ist es Planungsmodus. Aber nicht mehr lange. Viel ist gebucht, vieles vorbereitet, manches noch offen – und genau daraus entsteht gerade dieses angenehme Kribbeln, das man bei wirklich großen Reisen hat.

Japan 2026 ist nicht mehr nur ein Gedanke. Es ist ein echter Plan. Mit Flügen, Hotels, Tickets, Apps, QR-Codes und einer ziemlich ordentlichen Portion Vorfreude.

Na gut. Dann fehlt jetzt eigentlich nur noch eins: losfliegen.

Gute Nacht.



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