Tja. Erster voller Tag in Tokio. Und ich sag’s, wie es ist: Diese Stadt ist kein Ort. Diese Stadt ist ein Ereignis. Ein bisschen wie ein Presslufthammer für die Sinne – nur in höflich. Wir standen da also zwischen Glasfassaden, Neonreklame und gefühlt 37 Millionen Menschen. Und trotzdem: irgendwie strukturiertes Chaos. Mit der Metro sind wir erstaunlich gut klargekommen. Wirklich. Ich hatte mich mental schon darauf vorbereitet, als Sardine im Berufsverkehr zu enden. Zum Glück waren wir außerhalb der Rushhour unterwegs. Keine weißen Handschuhe, die uns in die U-Bahn schieben. Sehr angenehm. Groß. Größer. Tokio. Die Dimensionen hier sind absurd. Hochhäuser, die einfach mal Himmel spielen. Und dann direkt daneben: winzige Läden, so schmal, dass du denkst, der Verkaufsraum sei ein Versehen. Was sofort auffällt: Seven Eleven und Getränkeautomaten. An. Jeder. Ecke. Ich übertreibe nicht. Wenn hier jemand verdurstet, dann aus Prinzip. Tokyo Tower & Tokyo Station Highlig...
Japan - Tokyo Tapes - 東京テープ
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